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Hohe Benzinpreise bedrohen viele Unternehmen

Geschrieben von: Joachim Braun Samstag, den 26. März 2022 um 09:47 Uhr

„Der Bund muss die Teuer-Spirale an den Tankstellen stoppen“, fordern die CDU Pfinztal und Christine Neumann-Martin (MDL) bei einer Sitzung. Der Blick auf die Zapfsäule lässt viele Menschen mehrmals ungläubig hinschauen. Mehr als 2 Euro müssen Autofahrer für den Liter Benzin oder Diesel zahlen.

Den Hauptgrund für diesen enormen Preisanstieg sehen Experten vor allem im Ukraine-Krieg und der damit einhergehenden Verunsicherung auf den globalen Rohstoffmärkten. „Schon jetzt sind die Auswirkungen des Preisanstiegs für unsere Wirtschaftsbetriebe im Kreis Karlsruhe immens, so der CDU Vorsitzende und Kreisrat Frank Hörter. Bus- und Speditionsunternehmen können nicht mehr planen, weil die Kosten für Kraftstoff große Löcher in die Bilanzen reißen.

Das gleiche gilt auch für Handwerksbetriebe und alle, die auf Fahrzeuge angewiesen sind. Und natürlich für alle Pendlerinnen und Pendler, denen das Tankgeld förmlich durch die Hände rieselt. Das trifft nicht nur Geringverdiener, sondern das trifft auch die vielen anderen fleißigen Menschen, die tanken müssen, um zur Arbeit zu kommen und die bald nur noch arbeiten, um sich den Weg zur Arbeit leisten zu können.

Hier besteht Handlungsbedarf und zwar schnell, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Markus Ringwald. Der Bund muss die Teuer-Spirale an den Tankstellen stoppen, fordert die CDU-Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin.

„Wir brauchen jetzt schnell eine Spritpreisbremse, denn so geht es nicht weiter. Die Ampel-Koalition muss jetzt mit einer deutlichen Steuersenkung dazu beitragen, dass sich die Bürger den Kraftstoff leisten können - Preise von mehr als zwei Euro an den Tankstellen sind nicht akzeptabel. Dass die Ampel und ihr Finanzminister sich bislang weigern, etwas zu unternehmen, ist für mich nicht nachvollziehbar" erklärt Hörter.



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